Zum Oberstdorfer Fotogipfel begleitet Michael Frede Blogger und Foto-Journalisten für den Stativhersteller Manfrottoauf das Nebelhorn und in die Breitachklamm.

Vom 08.06.2016 - 10.06.2016 durfte ich auf dem Presseevent der Firma Manfrottoeine Gruppe von Foto und Reise Bloggern sowie Foto Journalisten zum Oberstdorfer Fotogipfelbegleiten. Geplant war neben den üblichen Veranstaltungen wie Eröffnung und Pressekonferenz der Besuch des Nebelhorns, dem Hausberg der Oberstdorfer sowie ein Fotoworkshop in der Breitachklamm.

Das letzte Mal war ich zu meinen Bundeswehrzeiten in der Region und war gespannt, wie sich das kleine Oberstdorf wohl verändert hat. Die Unterbringung im Familien geführten "Hotel Löwen Strauss", das sich in neu renoviertem Glanz präsentierte, war sehr angenehm, denn es liegt nur circa zwei Minuten vom Oberstdorf Haus, wo der Fotogipfel stattfindet, entfernt. Die Sterneküche des Löwen Strauss versorgte uns am ersten Abend mit einem tollem Menü.

Bevor es am Donnerstag morgen losging, bekam jeder Teilnehmer einen Rucksack von Manfrotto Modell "Offroad"20 oder 30 Liter und ein Manfrotto Offroad Stativgestellt. Ebenfalls hatte Manfrotto, meine bitte erhört und einen großen Pool an Grau,- Pol und Grauverlaufsfilter der Eigenmarke für jeden Teilnehmer dabei.

Die Firma Olympus gab als Leihstellung jeweils eine E-M5 Mark II, deren Wetterfestigkeit sich noch unter Beweis stellen konnte, an die Teilnehmer aus. Ich blieb dann allerdings doch bei meiner Fujifilm XPRO-2. Als Fujifilm X-Photographerist mein Vertrauen in das für mich bewährte Kamerasystem doch größer. Hatte aber durchaus Zeit und Spaß mich mit dem Olympus System zu beschäftigen und muss sagen, dass es ebenfalls ein beeindruckendes Kamera-System ist. Für michist die Kamera mit Elektronik zu überladen und deshalb im Handling in den extrem Lokationen schwer einsetzbar.

Wie schon angedeutet, ab dem Morgen regnete es wie aus Kübeln und so war die mitgebrachte Regenjacke eine gute Ergänzung zu dem Manfrotto Rucksack Modell "Offroad"wo ich zum ersten mal den mitgelieferten Regenschutz überzog. Man weiß ja nie ! Mit der Nebelhornbahn ging es dann unter Begleitung des Festival Kurators (Christian Popkes) und des Veranstalters (Matthias Adam) auf die Zwischenstation des Nebelhorns, denn die Sicht war durch die tief hängenden Wolken mehr als eingeschränkt, so dass auf der Gipfelstation mit Sicherheit nichts zu sehen war. Ein paar Fotos gelangen den Teilnehmern dann doch an den rauschenden Bächen und dem an der Mittelstation liegendem kleinen See. Hier half, dass alle Teilnehmer fotografisch vorgebildet waren und ich nicht von einem zum anderen springen musste um die Grundlagen zu vermitteln.

Anschließend ging es per Transfer zum Mittagessen auf die Alpe. Das Restaurant war gut gewählt, den die umgebende Berglandschaft und die Kräuterwiesen lieferten auch bei Regenwetter tolle Motive.

Der ersehnte Fototrip in die Breitachklamm war ein Erlebnis. Bedingt durch die starken Regenfälle tobten die Wassermassen durch die Klamm. Von den Wänden regnete es herab und unzählige kleine Wasserfälle entließen das Wasser aus dem Berg. In kurzer Zeit waren Hose und Schuhe durchnässt. Zumindest der Rucksack hielt dicht und auch meine Fujifilm XPRO-2, die inzwischen nur so tropfte, machte klaglos mit. Aber sie kennt diese schwierigen Wetterverhältnisse schon von mir. Das Manfrotto Befree Stativwar eine gute Hilfe, auch wenn es an die Stabilität meines Manfrotto 055 nicht herankommt. Aber das Gewicht von circa 1 KG lässt halt nicht mehr zu. Dafür ist es für diejenigen die Reisen und wo es auf jedes Kilogramm ankommt der optimale Begleiter. Auch die Olympus Kameras hielten das schwere Wetter durch. Jedenfalls wurde bis zur Abgabe des Equipments am Abend von keinerlei Ausfällen berichtet.

Leider hatten wir zum Fotografieren in der Breitachklamm nur 1.5 Stunden Zeit, dennoch reichte die Zeit aus um einen Eindruck der Lokation und des Equipments unter schwierigsten Bedingungen, zu bekommen. Der letzte Abend klang mit einem zünftigen Essen im Jagdhaus Oberstdorf aus, wo ich als Juror eines kleinen internen Fotowettbewerbes die drei besten Bilder des Tages verkünden durfte. Als Preis stiftete Manfrotto einen Offroad Rucksack, Wandersticks und CEWE Foto einen Gutschein für einen ALU Dibond Druck

Am nächsten Morgen schien dann doch wieder die Sonne und es ging nach einem kurzen Rundgang über den Oberstdorfer Fotogipfel wieder zurück nach Hause. Wo mich der Regen dann wieder fand. Egal, nach zwei Wochen ausser Haus Zingst / Oberstdorf ist eh Büro angesagt.

Der Oberstdorfer Fotogipfel, man sagt die Oberstdorfer Fotofamilie, ist klein aber fein. Viele interessante Foto Workshops mit bekannten Fotografen umsäumen die Ausstellung mit einer "noch" kleinen ausgesuchten Klientel an Herstellern der Fotobranche. Ich werde auf jeden Fall den Kontakt aufrechterhalten. Und wer weiß ? Vielleicht sieht man sich nächstes Jahr auf einem Fotoworkshop meiner Landschaftsfotografie.

Übersicht BLOGGER und Jounalisten: 

Liste wird weiter ergänzt. 

Schnappschüsse aus dem Oberstdorf Haus.

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